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Zwirntechniken
Zwirnen Bevor die erste Handspindel in Gebrauch war, wurden die ersten Fasern aus Baumbast, Brenesselfasern oder Binsen von Hand zu einem dehnbaren Zwirn verarbeiteit, indem man zwei oder drei Faserbündel miteinander verzwirnte.
Zwirnbinden und Zwirnwickeln
Mit der Zwirnwickeltechnik wurden die ersten festen Textilien hergestellt, mit den man Matten, Tragkörbe, Tragtaschen, Dolchhalter, Regenhüte, Mäntel, Schuhinnengeflechte und Siebe anfertigte.
Je nach Anforderung wurden entweder die Schussfäden oder die Kettfäden ineinaner gewickelt. Diese Arbeitsweise erfordert eine Spannung auf dem Arbeitsgut. Daher verwendeten die Menschen Gewichtssteine. Der Gedanke liegt nahe, dass sich aus dieser Technik die Webtechniken heraus entwickelt haben könnten. Mancherorts werden die Webtechniken mit den Wickeltechniken miteinander kombiniert.
Für raffinierte Durchbruchsmuster kann die Zwirnwickeltechnik gut eingesetzt werden.
Die alte Zwirnwickeltechik eignet sich für die Erstellung von robusten Materialien aber auch zur Herstellung von hauchfeinem, leichtem Gewebe.
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