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Weben
Nach der Zwirn- und Flechttechnik aus der Jungsteinzeit, gehört die Webtechnik zu den ältesten Handwerksarten im textilen Bereich. In der Jungsteinzeit wurde an Gewichts- webstühlen Wolle und Leinen verwoben. Solche Gewichtswebstühle wurden bis ins Mittelalter verwendet.
Leinenweberei
Die Webstuben für die Leinenweberei wurde vor allem in feuchteren Räumen ausgeübt, was bedeutet, dass sich diese in den Kellergewölben befanden.
Mehr Infos zum Thema www.landschaftsmuseum.de
Bindungsarten
Leinwand oder Tuchbindung
Schon sehr früh entwickelten sich unterschiedliche Webtechniken. Die wohl Älteste, dürfte die Leinenbindung oder auch Tuchbindung sein. Der Schussfaden wird abwechseln über und unter dem Kettfaden durchgewoben. Beide Seiten des Stoffes sehen daher gleich aus.
Köperbindung
Bei der Köperbindung werden beim Verweben jeweils mindestens 2 Kettfäden ausgelassen und nach jeder Reihe wird dieser Vorgang seitlich verschoben. Das ergibt einen Schrägen Grat, der den Stoff sehr widerstandsfähig macht, wie zum Beispiel der allseits bekannte Jeansstoff.
Atlasbindung
Bei der Atlasbidung webt man unter einen Kettfaden hindurch und über zwei hinweg. Das Ganze wird in der nächsten Reihe um zwei Kettfäden verschoben.
Weitere Webtechniken:
Brettchenweben Kammweben
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