Knüpfen

Die ursprüngliche Technik des Knüpfens hat in der menschlichen Kultur eine lange Geschichte und geht auf die Jagd und Sammlerkultur  zurück. Die ersten Knüpfereien waren Fischernetze, Tragnetze und Fangnetze , die bereits in der Mittelsteinzeit hergestellt wurden. Mit der Zeit wurden diese Techniken zu Handarbeitstechniken weiter entwickelt. Um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Filet oder Lacis
Die Filettechnik (auch Lacis genannt) ist am nächsten mit der einfachen Netzknüpftechnik verwandt. Um kunstvolle Netzmuster hervorzubringen, werden die Quadrate mit der Webstichart gefüllt.

 

Makramee
Die Makrameetechnik stammt ursprünglich aus dem Orient und fand über Griechenland den Weg nach Mitteleuropa. Aus anderen Quellen stammt die Überlieferung, dass diese Technik von den Mauren nach Spanien gebracht wurde. Es ist eine Technik die sich beim Weben entwickelte. Die Kettfäden des fertigen Webergutes wurden miteinander verknüpft. Die Knüpfereien wurden immer kunstvoller gestaltet und bald entwickelte sie sich zur eigenständigen Handarbeitskunst.

 

Gabelhäkelei
Mit Hilfe einer langen U-förmigen Netzgabel kann man feine Borten herstellen. Das Garn wird um die Gabel geschlungen und in der Mitte mit einem Häkelknoten zusammen gehalten. Die Netzgabeln kann man in verschiedenen Breiten erstehen (20mm bis 100mm) Mit dieser Technik kann man entweder auf kunstvolle Art zwei Gewebe miteinander verbinden oder Taschen und Stolas anfertigen.

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